Es war eine verrückte Begegnung an der Ampel, beide warten auf grün.
Keine Ahnung wie ich es hingekriegt habe mit ihr ins Gespräch zu kommen, doch hier war ich besonders dankbar für meinen Mut und starkes Selbstbewusstsein. Ich war nie jemand der Probleme hatte jemanden zu überzeugen, mich zu mögen und bei ihr hat es auch funktioniert. Sie lachte bei meinen Witzen, lächelte zurück wenn ich sie anlächelte und spielte in der selben Liga. Dann hab ich es mir erlaubt, ich hab es mir erlaubt verrückt zu werden. Sie scheint liebevoll, doch ist herzlos. Eine versteckte schwarze Seele in diesem süßen Leib. Wusste immer was sie besser kann, gab mir nur Recht um sich mir zu unterwerfen und um mir von unten zu zeigen, dass sie mich eigentlich besitzt. Ich spiele nach ihren Regeln, weil sie meinte bricht.
Ich warte am Telefon, doch sie ruft nicht an. Ich warte im Café und sie kommt eine Stunde zu spät. Sie ist laut, stur und es macht mich krank, dass ihr andere Kerle hintergaffen. Wenn wir streiten ist sie nicht aufzuhalten. Wir schreien, streiten, bis sie sich in meinem Rücken festkrallt. Sie ist regelrechtes Gift für mich, doch ich kann nicht aufhören an sie zu denken. Diese Frau ist gefährlich und genau das was ich brauche. Ich fühle mich schlecht mit ihr und noch schlechter ohne sie. Verdammtes Miststück, ich liebe dich.
Sie fährt wie eine Verrückte, spielt mit Gefühlen von anderen und wenn mich jemand fragt, wo ich stecke, antworte ich: Meine dunkle Kate Moss ladet mich auf einen Joint ein.
An meinem Geburtstag feiert sie mit mir in meinem Bett. Rennt in meinen Sachen durch meine Wohnung, verführt mit Blicken. Sie lacht mit meinen Freunden und selbst meine Mutter nimmt ihr schönes Mäuschen, wie sie sie nennt, stolz in den Arm.
Wie oft habe ich daran gedacht meinen Vertrag mit diesem schönen Teufel zu kündigen. Sie bringt mich in Schwierigkeiten. Reißt mich in Fetzen um mich aus Lust wieder zusammen zu basteln. Sie spielt mit mir, hat ihren Spaß. Ich laufe durch die Wüste, sie ist meine Fata Morgana und ich verdurste, während sie in der Ferne nach mir ruft. Ich will sie ja aufgeben, doch ich habe meine Seele an diesen schönen Teufel verkauft.
Da sitze ich dann verletzt zu Hause, Wunden überall und sie steht schon wieder vor mir, bereit mir weitere rote Linien in den Rücken zu kratzen. Verdammt und wenn ich frage, sagt sie JA!
Ja, verdammt, sie liebt mich, aber... .
Und mein roter Rücken spricht für sich. She says she loves me but... .
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen